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Das ÖGNI Symposium

Das ÖGNI Symposium „Sustainability: Turning Intentions into Impact“ am 22. Oktober 2026 war ein voller Erfolg! Experten aus der gesamten DACH-Region entwickelten und präsentierten Lösungsansätze zu den brennendsten Themen unserer Zeit. Zudem traten mit Ban Ki-moon und Klimajournalistin Louisa Schneider auch heuer wieder hochkarätige internationale Speaker auf. Eine Showeinlage der Ronacher-Produktion „Maria Theresia – Das Musical“ rundete das Programm ab.

Das Symposium richtet sich an alle, die Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft aktiv mitgestalten möchten. Es bietet die Möglichkeit, sich mit führenden Köpfen der Branche zu vernetzen, neue Impulse zu gewinnen und gemeinsam Wege zu finden, um einen messbaren Impact zu leisten.

Foto Ronacher Saal, Foto Peter Engert mit Andreas Köttl & Fotoslider © Raphael Fasching

Highlights des Abends

Highlights

Das waren die Highlights beim diesjährigen ÖGNI Symposium "Sustainability: Turning Intentions into Impact"

Nach einer erfolgreichen Premiere im Jahr 2024 folgten am 22. Oktober 2026 erneut rund 600 Entscheidungsträger der Bau- und Immobilienwirtschaft der Einladung der ÖGNI ins Ronacher in Wien. Unter dem Titel „Sustainability: Turning Intentions into Impact!“ standen konkrete Lösungen im Mittelpunkt: von transparenten Datenflüssen über KI und Robotik bis zu lebenslangem Lernen.

Klimajournalistin Louisa Schneider nahm uns in ihrer Keynote mit zu einigen Klimakipppunkte der Welt, wo der Klimawandel die Menschen bereits heute trifft. Sie plädierte auf eine Zukunft, der wir mit Mut, Zusammenhalt und Zuversicht begegnen.

Höhepunkt des Abends war das Kamingespräch mit Ban Ki-moon. Der ehemalige UN-Generalsekretär (2007–2016) prägte die Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens und der Agenda 2030 mit ihren 17 Sustainable Development Goals entscheidend mit. Wie kaum eine andere Persönlichkeit steht er für den Übergang von Absichtserklärungen zu konkretem Handeln, und damit für das Leitmotiv des Symposiums.

Im Start-up Corner präsentierten zwölf Jungunternehmen aus den Bereichen Gebäude und Industrie ihre Lösungen. Für besondere Momente sorgten zwei Showeinlagen aus der Produktion „Maria Theresia – Das Musical“ der Vereinigten Bühnen Wien. Beim abschließenden Networking setzten die Gäste den Austausch bis in den späten Abend fort.

Ambiente
Ronacher

Der Veranstaltungsort war dieses Jahr das Ronacher, eines der prunkvollsten Theater in Wien. Hier geht es zur Location-Tour und Interview mit Dr. Franz Patay, dem Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien.

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Foto © Raphael Fasching

Speaker
Ban Ki-moon

Mit Ban Ki-moon, dem ehemaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen, konnte heuer wieder ein hochkarätiger internationaler Gast und Speaker gewonnen werden.

Foto © UN_Eskinder Debebe

Speaker
Louisa Schneider

Mit Louisa Schneider brachte die ÖGNI eine engagierte Stimme des Klimajournalismus auf die Bühne des Symposiums. Sie bereiste in einem Multimedia-Projekt mit Greenpeace fünf Klimakipppunkte unseres Planeten und sprach vor Ort mit betroffenen Menschen – Erfahrungen, die sie in ihren Live-Shows und ihrem Buch „Grad°Jetzt" zu einem Plädoyer der Zuversicht verarbeitet hat.

Foto © Raphael Fasching

Show
Maria Theresia

Als besonderes Highlight wurde dieses Jahr die Produktion "Maria Theresia" ins Programm eingebunden.

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Foto © Raphael Fasching

Arbeitsgruppen
Praxisorientierte Lösungsansätze

Es wurden die Ergebnisse der drei Arbeitsgruppen „Zielgerichtete Digitalisierung durch transparente Datenflüsse“, „KI und Robotik aus gesellschaftspolitischer Sicht“ sowie „Lebenslanges Lernen als Schlüssel für die Transformation“ präsentiert.

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Foto © Raphael Fasching

Start-ups
12 Start-ups präsentierten sich.

In Kooperation mit der Nachhaltigkeitsplattform Orbyz erhielten 12 Start-ups aus den Bereichen Gebäude und Industrie im Rahmen einer Start-up Challenge kostenfreie Ausstellungsplätze, um ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen vor Ort zu präsentieren.

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Foto © Andi Bruckner

Unser Stargast: Ban Ki-moon

ban ki-moon

Kurzbiografie und Schwerpunkte als UN-Generalsekretär

Ban Ki-moon stand von 2007 bis 2016 an der Spitze der Vereinten Nationen. Während seiner Amtszeit wurden das Pariser Klimaabkommen und die Agenda 2030 mit den 17 Sustainable Development Goals verabschiedet. Er hat dafür gesorgt, dass Klimaschutz ganz oben auf die globale Agenda gesetzt wird und steht wie keine andere Persönlichkeit für den Übergang von Absichtserklärungen zu konkretem Handeln.

„Wir freuen uns außerordentlich, Ban Ki-moon in Wien begrüßen zu dürfen. Seine globale Perspektive und sein Engagement für nachhaltige Entwicklung werden dem heurigen ÖGNI Symposium einen einzigartigen Impuls geben“, so Peter Engert, ÖGNI Geschäftsführer.

Start-up Corner

Start-up corner

Diese Jungunternehmen waren im Start-up Corner vertreten

Im Start-up Corner präsentierten diese Jungunternehmen aus den Bereichen Gebäude und Industrie ihre Lösungen. Sie hatten sich im Rahmen der ÖGNI Start-up Challenge powered by Orbyz einen kostenfreien Ausstellungsplatz gesichert. Das Spektrum reichte von Drohnen-Gebäudeerfassung über CO₂-speichernde Baustoffe bis zur Entsiegelung von Parkflächen durch Baumpflanzungen.

AeroSurvey Solution

AeroSurvey erfasst Gebäude per Drohne als 3D-Modelle, Punktwolken, Orthofotos und Thermografien und bereitet diese Daten strukturiert über digitale Plattformen auf. Statt verstreuter Einzelbilder und PDF-Berichte arbeiten Hausverwaltung, Planung, Sachverständige und Ausführung auf derselben Datengrundlage – für Schadensfrüherkennung, Instandhaltungsplanung und ESG-konforme Bestandsdokumentation.

aitark

aitark schafft eine gemeinsame Datenbasis für nachhaltige Immobilienprojekte: Anforderungen aus Zertifizierung, EU-Taxonomie und Co. werden in konkrete Datenpunkte übersetzt, gezielt bei den richtigen Personen eingeholt und nachvollziehbar dokumentiert. EPDs, Zertifikate sowie Energie- und Emissionsdaten bleiben so nicht auf ein einzelnes Zertifikat beschränkt, sondern über Betrieb, Sanierung und Folgeprojekte hinweg nutzbar.

FlexDrill GmbH

FlexDrill entwickelt ein kompaktes Bohrsystem für Erdwärmesonden, das die Bohrenergie über Wasser zum Bohrkopf bringt und dadurch nur rund 1 m² Einstiegsfläche benötigt. Damit wird Geothermie auch dort möglich, wo klassische Bohrgeräte an Platz und Zufahrt scheitern – in Innenhöfen, Kellern, Garagen und dicht bebauten Quartieren.

Good Design

Das Wiener Interior-Design-Studio von Avelina Stefanie Gut setzt den größten Nachhaltigkeitshebel im Bestand an: Grundrissoptimierung statt Zubau, langlebige Materialien statt kurzlebiger Trends. Mit dem „Good Design Call“, einer kompakten Design-Beratung für jedes Budget, wird hochwertige Revitalisierung von einer Luxusfrage zu einer Frage der richtigen Entscheidungen.

HASHLYNK

Das Kärntner Elektromaschinenbau-Unternehmen HASHLYNK verwertet überschüssigen PV-Strom direkt am Gebäude: Die Geräte wandeln ihn hinter dem Zähler in vergütete Rechenleistung um, die dabei entstehende Wärme geht als Warmwasser, Heizungsunterstützung oder Prozesswärme ins Haus. Ein eigener Controller entscheidet laufend zwischen Einspeisen, Speichern und Verwerten – im Schnitt rund 150 % höhere Einnahmen aus der Erzeugungsanlage und etwa 20 % geringere Heizkosten.

MANYTREES

MANYTREES pflanzt mit einem eigens entwickelten mikroinvasiven Verfahren gesunde Bäume direkt auf versiegelten Flächen – schnell, skalierbar und ohne aufwendigen Rückbau. So lassen sich auch große Asphalt- und Parkflächen „re-TREE-fit“ machen und zu lebendigen, menschenzentrierten Orten entwickeln.

OPTIVICE.energy

OPTIVICE.energy macht Baustellen, Betriebsstandorte und Immobilien zu intelligent vernetzten Energiesystemen: KI-gestützte Prognosen steuern Batteriespeicher, PV-Anlagen und flexible Verbraucher wie Heizung, Ladeinfrastruktur oder Pumpen. Lastspitzen sinken, Eigenverbrauch steigt, und standortübergreifende Energiegemeinschaften nutzen Überschüsse dort, wo sie den größten Nutzen bringen – bei einzelnen Kund:innen bis zu 45 % weniger Energieverbrauch.

ParaStruct GmbH

Das Innsbrucker DeepTech-Unternehmen ParaStruct entwickelt leistungsfähige, kohlenstoffarme Baustoffe aus ungenutzten mineralischen und pflanzenbasierten Reststoffen. Der Estrich BioScreed etwa erreicht bei Preisen auf Zementniveau eine Kohlenstoffsenken-Leistung von bis zu –350 kg CO₂e/m³ und punktet mit geringer Baufeuchte und Begehbarkeit nach 24 Stunden – besonders für Holzbau, Bestand und Sanierung.

Soilful - Essbare Gärten

Soilful verwandelt Unternehmensstandorte in lebendige Orte für Mensch und Natur: essbare Firmengärten, biodiversitätsfördernde Freiräume und Naturerfahrungen, die weit über klassische Begrünung hinausgehen. Ökosysteme dienen dabei zugleich als Vorbild für Organisations- und Personalentwicklung – ökologische und soziale Nachhaltigkeit werden direkt am Standort erlebbar.

Wohnio

Rund 80 % der Heizanlagen im mehrgeschossigen Wohnbau laufen ineffizient. Wohnio optimiert sie mit minimalinvasiver IoT-Hardware, cloudbasierter Steuerung und digitalem Zwilling direkt im Heizkeller – ohne Wohnungszutritt und ohne Baustelle. Das senkt den Energieverbrauch um durchschnittlich 18,8 %, spart rund 16 Tonnen CO₂ pro Gebäude und Jahr und liefert Eigentümer:innen ESG-relevante Echtzeitdaten.

ZAPe by PEET GmbH

Der mobile Ladecontainer von ZAPe – e-charging solutions ist eine sofort einsatzbereite Schnellladelösung mit 480 kW Gesamtleistung und sechs CCS-Ladepunkten für bis zu sechs Fahrzeuge gleichzeitig. Dank Containerbauweise lässt er sich kurzfristig aufstellen und in Betrieb nehmen – für Baustellen, Flotten- und Logistikstandorte, Veranstaltungen oder zur Überbrückung von Netzengpässen.

Vielen Dank an die Partner des diesjährigen ÖGNI Symposiums!
Belimotpa
Unsere Medienpartner:

Rückblick - Symposium 2024

Symposium 2024

Am 17. Oktober 2024 fand das ÖGNI Symposium mit Stargast Cate Blanchett und zahlreichen Gästen zum ersten Mal statt und bot dem Publikum spannende Einblicke und anregende Diskussionen zum Thema Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche.

Zwei Tage lang hatten Experten aus dem gesamten DACH-Raum in drei Arbeitsgruppen Lösungen für die drängendsten Fragen der Nachhaltigkeit im Immobilienbereich erarbeitet, die am 17. Oktober vor rund 1.000 Branchenkollegen – im eleganten Rahmen der Wiener Hofburg – vorgestellt wurden. Das ÖGNI Symposium 2024 hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der fachliche Austausch und die gesamte Entwicklung von Lösungsansätzen für eine nachhaltige Zukunft sind. Die inspirierende Atmosphäre und der hochkarätige Austausch haben das Symposium zu einem wichtigen Impulsgeber für die Branche gemacht.

Aftermovie - ÖGNI Symposium 2024

Rückblick

Das Aftermovie des ÖGNI Symposiums 2026 folgt in Kürze.