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Abgeschlossen | Arbeitswelten im Lebensraum 2050: Von Quadratmetern zu Netzwerken

Bis 2050 erleben Immobilien eine Transformation hin zu vernetzten, flexiblen und identitätsstiftenden Lebensräumen, die weit über klassische Bürogebäude und Nutzungskonzepte hinausgehen.

Arbeitsorte werden neu gedacht, nicht mehr als starre Räume, sondern als dynamische Systeme. Sie sind mit ihrer Umgebung verbunden, technologisch offen geplant, denken mit, fördern soziale Integration und setzen auf Zirkularität.

Der Bestand ist 2050 kein Hemmnis, sondern eine strategische Ressource. Durch gezielte Aktivierung von Fläche, Struktur und Material entstehen aus vorhandener Substanz zukunftsfähige Arbeits- und Lebenswelten. Die Fähigkeit zur Umnutzung wird zum Erfolgsfaktor – Flexibilität und Resilienz sind zentrale Planungsparameter.

Arbeits- und Lebenswelten sind vernetzt – digital, physisch und sozial. Es braucht offene Schnittstellen für Technologie, KI und Robotik, die fair integriert werden und Teil einer „digitalen Gerechtigkeit“ sind. Gleichzeitig rücken Gesundheit, Zugehörigkeit und Identität in den Fokus: Der Unternehmenssitz wird zum Ort mit Sinn – er fördert das Wohlbefinden und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Empfohlen wird ein Paradigmenwechsel: weg vom Solitärdenken, hin zu interaktiven und kognitiven Gebäudekonzepten, die sich in ein größeres Umfeld integrieren. Nutzerzentrierung, gemischte Nutzung und betriebenes Gebäude- bzw. Community Management sind dabei zentrale Stellschrauben. Gebäude sind keine statischen Hüllen mehr – sie lernen kontinuierlich, werden zum zirkulären Organismus und aktiven Teil unserer Lebensrealität.